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  24. 05.2005

Kein unwesentlicher Unterschied

Wodurch unterscheidet sich der Kodachrome- von einem E-6-Entwicklungsprozess? Was macht den Kodachrome-Entwicklungsprozess so aufwändig?

Bei der Emulsion des Kodachrome-40-Farbfilmes handelt es sich um eine dreiteilige Silberschicht, die auf die Farben Rot, Grün und Blau reagiert. Beim Entwicklungsprozess wird jede der drei Schichten ähnlich dem Prinzip einer Schwarzweiss-Umkehr-Entwicklung* bearbeitet. Anders als bei Ektachrome-Filmen ist die Farbe nicht in der Emulsion enthalten, sondern wird dem Film bei der Entwicklung zugeführt. Der gesamte Ablauf muss für jede der drei Schichten separat durchgeführt werden. Damit der jeweilige Arbeitsprozess nicht in eine andere Schicht übergreifen und dort sein Unwesen treiben kann, müssen Temperaturen und Zeiten extrem genau eingehalten werden. Der Kodachrome-Entwicklungsprozess umfasst insgesamt 14 Bäder.

Der E-6-Entwicklungsprozess ist wesentlich einfacher und kommt mit lediglich drei Prozessbädern aus. Wer seine Filme nicht in ein Fachlabor senden mag, kann diese Filmentwicklung auch im eigenen Fotolabor mit einem im Handel erhältlichen E-6-Entwicklungssatz von Tetenal vornehmen.

» Detaillierte Informationen zur E-6-Filmentwicklung

*Eine Schwarweiss-Umkehr-Entwicklung umfasst folgende Arbeitsschritte: Erstentwicklung, Bleichbad, Klärbad, Zwischenbelichtung, Zweitentwicklung.
» Detaillierte Informationen zur Schwarweiss-Umkehr-Entwicklung

Mehr zum Produktionsstop des K 40:


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Hindergrund: Aus für den K40 Super-8-Film.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kodachrome- und einer E-6-Entwicklung?

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