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| 23.08.2008 S8-News ********************* NOMOS: Schon zum 5. mal Die Zeitschrift «schmalfilm» ruft in diesem Jahr bereits zum fünften Mal zum internationalen NOMOS Schmalfilmpreis auf. Erstmals durchgeführt im Herbst 2004, erlangte der Wettbewerb schnell eine internationale Bekanntheit. Die Filme kommen zwar immer noch mehrheitlich aus Deutschland, Einsendungen treffen regelmässig aber auch aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Spanien, Italien, Österreich und aus der Schweiz ein. Der Wettbewerb will das analoge Filmschaffen fördern. Neu werden in diesem Jahr mit 16 mm gedrehte Filme akzeptiert. Längst hat hier das digitale Zeitalter Einzug gehalten. Mittlerweile werden 85 Prozent der Filme als DVDs eingereicht. Dem entgegen treffen immer weniger Original-Schmalfilme bei der Wettbewerbsleitung ein. Vor 5 Jahren machten die Original-Filme noch einen Anteil von 60 Prozent aus. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2008. Auf die Gewinner warten 10 Preis in beiden Sektionen (Super 8 und 16 mm). Die Verleihung findet Ende November statt. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Nähere Infos und Anmeldung: www.schmalfilm.de Minimotion: Auch für Super 8 soll’s gelten! Und ob man in 10 Sekunden eine Geschichte erzählen kann! Den Beweiss dazu liefern alle FilmemacherInnen die beim Wettbewerb MINIMOTION mitmachen. Dieses Festival hat sich ganz dem ganz kurzen Film verschrieben und ruft jetzt bereits zum 4. Mal dazu auf, 10-sekündige Filme zu drehen und diese anzumelden. Gewinnen kann man Preise im Gesamtwert vom 2600 Franken. Neben den drei Jury-Preisen wird dieses Jahr auch erstmals ein Publikumspreis vergeben. Die Präsentation und Preisverleihung findet im Kino Riffraff in Zürich am 23. November 2008 statt. Anmeldung der Filme läuft ab sofort. Anmeldeformular und weitere Angaben finden sich unter www.minimotion.ch. Einsendeschluss ist der 23.10.2008. Private Filmschätze der Schweiz: Schmalfilme am Schweizer Fernsehen Sie waren Bäcker, Pfarrer, Landwirt oder Kinderarzt und alle gingen sie in den Dreissiger- und Vierzigerjahre einem ungewöhnlichen wie teuren Hobby nach, dem Amateur-Schmalfilm. In ihren Filmen hielten sie das alltäglich Leben ihrer unmittelbaren Umgebung fest und schufen damit ohne es vielleicht zu ahnen für die Nachwelt wertvolle wie unverfälschte Schweizer Zeitzeugnisse. Dem chemischen Schmalfilm ist es zu verdanken, dass wir auch heute noch diese Aufnahmen betrachten können. Das Schweizer Fernsehen SF1 zeigt nun unter dem Titel «Private Filmschätze der Schweiz» jeweils am Sonntagabend (bis 31.8.) eine Serie von 13 Kurzdokumentarfilmen. Das Filmmaterial wurde in aufwändiger Arbeit von der Basler Filmproduktionsfirma teamstratenwerth in privaten Archiven gesichtet, mit Nachkommen und Zeitzeugen besprochen und bezüglich ihrer historischen Hintergründe aufgearbeitet. Jede der 10 Minuten langen Folgen widmet sich einem bestimmten Amateurfilmer. Die Aufnahmen stammen von 1930 bis 1950. Ein Höhepunkt dürfte die Folge über Martin Möckli (1899-1995) sein, mit einer Dokumentation gedreht auf 9,5-mm an der Schweizer Landesausstellung in Zürich im Jahre 1939. Die Folge wird am Sonntag, 3. August, ausgestrahlt. Ganze Programm: heimkino.sf.tv Mehr zum Thema Amateurfilm in der Schweiz
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