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24.09.2007

Filmpioniere Teil 12

Heinrich Pfister (1917-1992)


Bereits im Schulalter richtete sich Heinrich Pfister eine Heimkino im Keller ein. Seine Schulfreunde bekamen die damals handelsüblichen Kauffilme zu sehen.

Als ich in der Sekundarschule war, brachte mein Vater eines Tages ein Pathé-Baby Projektor. Es war das Modell Handantrieb für 10-Meter-Spulen. Er hatte das Gerät nach einem Brandfall günstig erwerben können. Im Keller zeigte ich meinen Klassenkameraden die damals handelsüblichen 10-Meter-Kauffilme. Wenig später kam ein Pathé-Baby Projektor mit Motorantrieb und 100-Meter-Spulen dazu. Natürlich entstand bald auch der Wunsch, selber Filme zu drehen. Durch ein Inserat wurde ich auf den Kleinfilmclub Zürich (nachmals AFZ) aufmerksam. Der Clubgründer Hans Wildermuth zeigte sich hilfsbereit und lieh mir eine 9,5-Kamera, mit der ich als Lehrling meinen ersten Film drehte. Miene erste eigene Kamera, war eine Pathé mit angebautem Federwerkmotor. Über die Pathé V, HA und HB kam ich zur Webo-M und später zu einer Beaulieu mit 3 Objektiven. Als Pathé Genf 1966 die Tätigkeit einstellte, filmte ich mit Normal-8 und später auch mit Super 8 weiter.

Bei Kleinfilmclub Zürich machte ich sofort mit. Dort lernte ich auch Martin Möckli, Heini Zwicky und andere kennen. So kam ich auch zur 9,5-Filmgruppe, die von Dr. Maurer und Harry Hauser geleitet wurde. Mit H. Zwicky, Binder und anderen haben wir Gemeinschaftsfilme gedreht, so den «Gefängnisfilm» oder «Die Heimkehr».

Bei der Gründung des 9,5-mm-Filmclubs im Du Pont 1960 war ich auch dabei. W. Leopold wurde dann als Präsident gewählt.

(Aus einem Interview mit H. Pfister, 1989)

Fortsetzung folgt

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